Aktuelles

Veranstaltungen

  • 8. März 2017: Kinoabend der Davoser Frauenorganisationen, Film „Sonita“ und Infos über das Frauenhaus Graubünden

    8. März 2017


    Mi, 8. März 2017, 20.30h, Kino Arkaden, Davos Platz

    Zum Internationalen Tag der Frau: Dokumentarfilm „Sonita“

    Zur Einleitung stellt die Präsidentin des Stiftungsrates des Frauenhauses Graubünden Andrea Stadler das Frauenhaus vor.

    Organisation: Kunstgesellschaft Davos und die Davoser Frauenvereine: Bündnerinnen-Vereinigung, Katholischer Frauenverein, Frauenbund, Landfrauen und BPW Business & Professionale Women. Eintritt frei; Spendekasse für das Frauenhaus GR, im Anschluss Apéro.

  • 8. März 2017: Co-Produktion mit dem Kino Rätia, Thusis. Kino-Doppelprogramm mit „Whatever comes next“ und „Die göttliche Ordnung“

    8. März 2017 18:00


    Der Interationale Frauentag ist ein Welttag, der am 8. März begangen wird. Er entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen und die Emanzipation von Arbeiterinnen. Das Kino Rätia Thusis würdigt diesen Tag in  Zusammenarbeit mit der Frauenzentrale Graubünden und dem Frauenhaus Graubünden.

    18.30 Uhr
    Whatever Comes Next
    Regie: Hildegard Elisabeth Keller, CH/USA 2014, OV/d, 70’

    20.15 Uhr
    Die göttliche Ordnung
    Regie: Petra Volpe, CH 2016, Dialekt/d, 96’

    Flyer Frauentag

Medien

Aktuelle Polizeistatistik

Im Jahr 2016 kam es schweizweit zu 17’685 Straftaten, die dem Bereich der häuslichen Gewalt zugerechnet werden können. Am häufigsten sind Tätlichkeiten, Drohungen, Beschimpfung  und einfache Körperverletzungen registriert worden. 52 versuchte  und 19 vollendeteTötungsdelikte fanden in Paar- und ehemaligen Paarbeziehungen statt. Von den 19 Todesopfern sind 18 Frauen!

Im Zusammenhang mit Stalking wurden Beschimpfung und Missbrauch einer Fernmeldeanlage am häufigsten registriert. Der Bund hat die Zahlen zu häuslicher Gewalt 2016 in der Polizeilichen Kriminalstatistik veröffentlicht.

In Graubünden ist die Gesamtzahl der Straftaten rückläufig, jedoch wurden bei der häuslichen Gewalt 259 Fälle registriert, das sind 75 mehr als im Vorjahr. 40 Prozent wurden innerhalb der Partnerschaft ausgeübt, in rund einem Drittel der Fälle waren es ehemalige Partner oder Partnerinnen. 18% der Fälle betreffen Eltern, Pflegeeltern und Kinder.

Quelle: südostschweiz, 28.03.2017

 

Die jährliche Weihnachtspende vom B12 Caffè, Bar & Restaurant wurde von Andrea Stadler, Stiftungspräsidentin Frauenhaus Graubünden entgegen genommen.

Chur, 1. März 2017. Das Frauenhaus Graubünden bietet nicht nur insgesamt 12 Plätze für Frauen mit ihren Kindern, sondern auch ein umfassendes persönliches oder telefonisches Beratungsangebot für betroffene Frauen und Angehörige. Fachkräfte aus Sozialarbeit und Pädagogik betreuen und begleiten bei rechtlichen, finanziellen und sozialen Fragen. Kinder erhalten sozialpädagogische Begleitung und Unterstützung. Dazu Renate Marino, Gastgeberin im B12: „Wir finden es wichtig auch etwas zurückzugeben und besonders auch lokales Engagement zu unterstützen. Das Frauenhaus Graubünden macht seit fast 30 Jahren wichtige Arbeit bei uns in der Region, die vielfach im Verborgenen bleibt. Mit unserem Beitrag möchten wir auch darauf aufmerksam machen.“ Das Frauenhaus Graubünden wählt jedes Jahr einen Themenschwerpunkt. In diesem Jahr ist der Schwerpunkt „Rollenbilder“. Mann und Frau sind rechtlich gleichgestellt, aber trotzdem gibt es noch Unterschiede zwischen den Geschlechtern und nach wie vor gibt es Dinge, die viele von uns als „typisch Mann“ oder „typisch Frau“ ansehen. „Wir möchten dafür sensibilisieren und anregen, sich mit den eigenen Rollenbildern zu beschäftigen und sie vielleicht auch zu korrigieren“, so Andrea Stadler, Stiftungspräsidentin Frauenhaus Graubünden. „Wir freuen uns sehr über den Beitrag vom B12, vor allem auch darüber, dass lokales Engagement wahrgenommen und unterstützt wird,“ so Andrea Stadler abschliessend.

Filmtipps

Die göttliche Ordnung

Regie: Petra Volpe, CH 2016, Dialekt/d, 96’
Am 7. Februar 1971 entschieden sich die Bürger der
Schweiz dafür, das Frauenstimmrecht einzuführen.
Obwohl das Alpenland damit eines der letzten Länder
Europas war, das diesen Schritt zur Gleichberechtigung
der Geschlechter tat, war es zugleich der erste
Staat, der dies durch eine Volksabstimmung beschloss.
Nora, eine junge Mutter und Hausfrau aus einem
Appenzeller Dorf, ist still und genügsam – bis sie
anfängt, sich öffentlich für das Frauenstimmrecht zu
engagieren. Ihre Beliebtheit beginnt zu schwinden,
und ihre Beziehung mit ihrem Ehemann und ihren
Kindern kommt auf den Prüfstand.

Whatever Comes Next

Regie: Hildegard Elisabeth Keller, CH/USA 2014, OV/d, 70’
Der Film begleitet die amerikanische Malerin Annemarie
Mahler-Ettinger in Bloomington/Indiana und
auf Cape Cod. Das Leben der 88jährigen überbrückt
zwei Jahrhunderte und zwei Kontinente. Die poetische
Erzählweise des Films führt in innere und äussere
Lebenslandschaften – und immer mit dabei ist ihr
Hund Leah. Eine Reise ins Wunderland eines
gelebten Lebens.

Sonita

Dokumentation/Musikfilm, 91 Min., Regisseurin: Rokhsareh Ghaem Maghami, D/Iran/CH 2015

Sie ist auf sich allein gestellt und doch nicht frei. Sonita, 18 Jahre jung, stammt aus Afghanistan und lebt als illegale Immigrantin im Iran. Sie soll an einen ihr unbekannten Ehemann verkauft werden, um so die Hochzeit ihres Bruders zu finanzieren. Doch Sonita hat einen Traum: Sie liebt Musik und will Rapperin werden.

http://www.sonita.org/

Nahid

Drama, 105 Min., Regisseur: Ida Panahandeh, Iran 2015

Nahid lebt mit ihrem zehnjährigen Sohn Amir Reza in einem kleinen Dorf am Kaspischen Meer. Nach iranischem Recht liegt das Sorgerecht eigentlich beim Vater Ahmad, aber der hat es nur unter der Bedingung, dass Nahid nicht mehr heiratet, an sie abgetreten. Als sich Nahid verliebt, wird die junge Frau vor eine folgenschwere Entscheidung gestellt.

https://der-andere-film.ch/filme/filme/titel/mno/nahid

Refugiado

Drama, 90 Min., Regisseur: Diego Lerman, Arg. / F /P 2014

Dramatische Momentaufnahme einer Irrfahrt von Mutter und Sohn: Matias und seine Mutter Laura sind auf der Flucht vor einem erneuten gewalttätigen Zornausbruch von Fabian. Matias ist 8 Jahre alt, Laura ist wieder schwanger. Es beginnt eine Reise auf der Suche nach einem sicheren Ort.

http://www.cineman.ch/movie/2014/Refugiado/#movie-detail-nav

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