Aktuelles

Veranstaltungen

Geplante Veranstaltungen

14. Juni 2021 Internationaler Tag der Frau

Das Frauenhaus Graubünden beteiligt sich an der Veranstaltung der Frauenzentrale Graubünden zum Internationalen Tag der Frau (ursprünglich geplant am 8. März).
Hier geht es zum Flyer.

Dieses Jahr stehen dabei 4 grosse Ereignisse im Zentrum:

  • 110 Jahre Internationaler Tag der Frau
  • 50 Jahre Frauenstimmreicht Schweiz
  • 40 Jahre Gleichstellung Mann und Frau in der Bundesverfassung
  • 30 Jahre Frauenstreik

25.11. bis 10.12.2021: 16 Tage gegen Gewalt

Das diesjährige Fokusthema ist „sexualisierte Gewalt“.

Informationen zu den diesjährigen Aktivitäten des Frauenhauses Graubünden folgen demnächst.

Vergangene Veranstaltungen

Das Frauenhaus Graubünden hat in den letzten Jahren verschiedene Veranstaltungen selbst durchgeführt oder sich an ihnen beteiligt. Hier finden Sie einen kleinen Einblick in vergangene Veranstaltungen.

Aktionstage Psychische Gesundheit 2020

Das Frauenhaus Graubünden hat sich im Rahmen der Aktionstage Psychische Gesundheit 2020 des Themas Narzisstische Gewalt in der Beziehung als Thema angenommen.

Hier geht es zum Flyer der Veranstaltung

Narzisstische Gewalt ist subtil und schwer greifbar. Für Betroffene ist es schwierig zu erkennen, was mit ihnen passiert, denn die Täterinnen und Täter beherrschen Machtausübung, Kontrolle und Manipulation. Gegen aussen hingegen wirken sie charismatisch, sind redegewandt und können geschickt manipulieren.
Die Lesungen von zwei betroffenen Frauen verdeutlichen, wie herausfordernd der Weg aus einer Beziehung mit einer narzisstischen
Person ist.

30 Jahre Frauenhaus Graubünden 2019

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Frauenhaus Graubünden zeigten wir in der Werkstatt Chur den Film #FEMALE PLEASURE, gefolgt von spannenden moderierten Gesprächen u.a. mit der Regisseurin Barbara Miller.

#FEMALE PLEASURE – Fünf Frauen, fünf Kulturen, eine Geschichte

Barbara Millers Dokumentarfilm #FEMALE PLEASURE zeigt fünf mutige, kluge und selbstbestimmte Frauen, die das von ihrem archaischen Patriarchat auferlegte Schweigen brechen. Mit unglaublicher Kraft und positiver Energie kämpfen Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko Doris Wagner und Vithika Yadav für sexuelle Befreiung und Autonomie der Frauen, jenseits religiöser Regeln und kultureller Barrieren.

Hier geht es zum Trailer des Films.

Weitere Veranstaltungen der letzten Jahre

  • Internationaler Tag der Frau 2019: Vorführung der Filme LES DAMES und #FEMALE PLEASURE im Kino Raetia Thusis
  • 16 Tage gegen Gewalt 2018: Vorführung des Films DAS ERSTE UND DAS LETZTE zum Thema familiäre Gewalt im Kino Raetia Thusis mit anschliessendem Kurzinput von B. Melchior, Frauenhaus Graubünden und G.D. Simeon, Psychologe / Experte für Kinderschutz
  • Nachtfrauentagung 2017: Zusammenkunft der Nachtfrauen aus verschiedenen Frauenhäusern der Schweiz und Liechtenstein mit Austausch zum Thema Barrierefreiheit

Medien

Medienberichte und Mitteilungen 2020

Aktuelle Polizeistatistik

Im Jahr 2020 wurden von der Polizei 20’123 Straftaten im häuslichen Bereich registriert, dies entspricht einer Zunahme von 2,3% gegenüber 2019. Die häufigsten Straftaten waren Tätlichkeiten (33%), Drohung (21%), Beschimpfungen (19%) und einfache Körperverletzung (11%). 

Im Jahr 2020 wurden im häuslichen Bereich 28 vollendete Tötungsdelikte registriert, dies entspricht der Hälfte aller polizeilich registrierten vollendeten Tötungsdelikten in der Schweiz. 11 davon ereigneten sich in einer Partnerschaft, bei welchen 10 Frauen und ein Mann getötet wurden. Dies bedeutet, dass rund alle 5 Wochen eine Frau innerhalb einer Partnerschaft getötet wird. 

Eine Spezialauswertung der Straftaten in der Covid-19-Pandemie zeigt, dass während des Lockdowns im Frühling 2020 rund 5-6% mehr Straftaten im häuslichen Bereich registriert wurden.

Zur Polizeistatistik des Bundesamtes für Statistik

In Graubünden stieg im Jahr 2020 die Anzahl Straftaten im häuslichen Bereich auf gesamthaft 254 gegenüber 196 im Jahr 2019. Rund 55% der Straftaten wurden innerhalb einer Partnerschaft ausgeübt.

Zur Polizeilichen Kriminalstatistik Graubünden

Medienberichte und Mitteilungen 2019

Kampagne 16 Tage gegen Gewalt

Radio- und Fernsehbeiträge zur Kampagne 2020 finden Sie unter den folgenden Links:

30 Jahre Frauenhaus Graubünden

Die Jubiläumsrede von Dr. phil. des. Silke Margherita Redolfi anlässlich der Jubiläumsfeier vom 5. Juni 2019 im GKB-Auditorium kann hier nachgelesen werden.

Rede zum 1. Mai 2019

Die Rede zum 1. Mai 2019 von Frau Andrea Stadler, Präsidentin der Stiftung Frauenhaus Graubünden, kann hier nachgelesen werden.

Medienberichte und Mitteilungen 2018

Südostschweiz online zum Thema sexuelle Gewalt an Grossanlässen

Der im September 2018 erschienene Online-Beitrag der Südostschweiz zum Thema sexuelle Gewalt an Grossanlässen zeigt auf, was das Frauenhaus Graubünden Betroffenen bietet.

Zum Artikel „Die Scham ist häufig zu gross“

TV-Südostschweiz zum Frauenhaus Graubünden

Am 21. März 2018 zeigte TV-Südostschweiz im Rahmen der Sendung SO-informiert einen Beitrag über das Frauenhaus Graubünden.

Zum Beitrag „SO-informiert: Frauenhaus Graubünden“

Internationaler Tag der Frau 2018

Anlässlich des internationalen Tags der Frau am 8. März 2018 erschien in der BüWo vom 7. März ein informativer Artikel über das Frauenhaus Graubünden.

Zum Artikel „Das Haus der Zuflucht“

Zeitschrift reformiert zum Thema Männer und häusliche Gewalt

Am 24. Januar 2018 ist in der Zeitschrift reformiert ein Dossier zum Thema Männer und häusliche Gewalt erschienen.

Zum Dossier „Männer und häusliche Gewalt“

Filmtipps

Amateur Teens

Regie: Niklaus Hilber, CH 2015, Dialekt/d, 92′

Die eine motzt auf und hat eine grosse Klappe, eine andere, die Neue, wird gehänselt und gemobbt. Einer mimt den grossen Macker, ein anderer möchte gern seine Gefühle leben, traut sich aber nicht. In diesem Teenagergrüppli geht es lautstark um Sex, tatsächlich aber um Angeben und Anmachen, um Ansehen und Profil. Als eine Party aus dem Ruder läuft und ein Mädchen zum Sexopfer wird, ist die Zeit der Unschuld vorbei. Niklaus Hilbers Teenager-Tragödie setzt auf Nähe und Authentizität – ohne moralischem Zeigefinger. Der Lohn: Publikumspreis am Zurich Film Festival.

Hier gibt es weitere Infos zum Film

Die göttliche Ordnung

Regie: Petra Volpe, CH 2016, Dialekt/d, 96’

Am 7. Februar 1971 entschieden sich die Bürger der Schweiz dafür, das Frauenstimmrecht einzuführen. Obwohl das Alpenland damit eines der letzten Länder Europas war, das diesen Schritt zur Gleichberechtigung der Geschlechter tat, war es zugleich der erste Staat, der dies durch eine Volksabstimmung beschloss.
Nora, eine junge Mutter und Hausfrau aus einem Appenzeller Dorf, ist still und genügsam – bis sie anfängt, sich öffentlich für das Frauenstimmrecht zu engagieren. Ihre Beliebtheit beginnt zu schwinden, und ihre Beziehung mit ihrem Ehemann und ihren
Kindern kommt auf den Prüfstand.

Whatever Comes Next

Regie: Hildegard Elisabeth Keller, CH/USA 2014, OV/d, 70’

Der Film begleitet die amerikanische Malerin Annemarie
Mahler-Ettinger in Bloomington/Indiana und
auf Cape Cod. Das Leben der 88jährigen überbrückt
zwei Jahrhunderte und zwei Kontinente. Die poetische
Erzählweise des Films führt in innere und äussere
Lebenslandschaften – und immer mit dabei ist ihr
Hund Leah. Eine Reise ins Wunderland eines
gelebten Lebens.

Sonita

Regie: Rokhsareh Ghaem Maghami, Dokumentation/Musikfilm, 91 Min., Regisseurin D/Iran/CH 2015

Sie ist auf sich allein gestellt und doch nicht frei. Sonita, 18 Jahre jung, stammt aus Afghanistan und lebt als illegale Immigrantin im Iran. Sie soll an einen ihr unbekannten Ehemann verkauft werden, um so die Hochzeit ihres Bruders zu finanzieren. Doch Sonita hat einen Traum: Sie liebt Musik und will Rapperin werden.

Nahid

Regie: Regisseur: Ida Panahandeh, Drama, 105 Min.,  Iran 2015

Nahid lebt mit ihrem zehnjährigen Sohn Amir Reza in einem kleinen Dorf am Kaspischen Meer. Nach iranischem Recht liegt das Sorgerecht eigentlich beim Vater Ahmad, aber der hat es nur unter der Bedingung, dass Nahid nicht mehr heiratet, an sie abgetreten. Als sich Nahid verliebt, wird die junge Frau vor eine folgenschwere Entscheidung gestellt.

Hier gibt es weitere Infos zum Film

Refugiado

Regie: Diego Lerman, Drama, 90 Min., Arg. / F /P 2014

Dramatische Momentaufnahme einer Irrfahrt von Mutter und Sohn: Matias und seine Mutter Laura sind auf der Flucht vor einem erneuten gewalttätigen Zornausbruch von Fabian. Matias ist 8 Jahre alt, Laura ist wieder schwanger. Es beginnt eine Reise auf der Suche nach einem sicheren Ort.

Hier gibt es weitere Infos zum Film